Unter Organisation → Postfächer & Versand → Schnittstellen verwalten Sie alle Zugänge, über die andere Systeme mit leitstelle.live sprechen. Die Seite ersetzt Gruppenalarm → Schnittstellen; bestehende Schlüssel gelten unverändert weiter. Sie brauchen das Recht Schnittstellen verwalten und den Gruppenalarm oder das Modul Schnittstellen (ab Professional).
Zugang anlegen
- + Zugang → Art wählen (eigene Anbindung über die API) und einen Namen vergeben, z. B. „Kreisleitstelle“.
- Darf: nur die Rechte anhaken, die das andere System braucht, z. B. „Gruppenalarm auslösen“.
- Schlüssel: erscheint genau einmal. Kopieren und im anderen System eintragen.
Eingang: Aufträge und Einsätze von außen
Mit dem Modul Schnittstellen (ab Professional) dürfen Zugänge Aufträge anlegen und Einsätze anlegen, etwa
aus Alamos FE2 oder einer Kreisleitstelle. Das andere System schickt Stichwort, Adresse und Text an
…/api/v1/ext/auftraege.
- Zuordnung: Stichwort des anderen Systems (z. B. „RD 1“) → unser Stichwort und Ziel: Auftrag im zuletzt aktiven Einsatz oder in einem bestimmten Einsatz, neuer Einsatz oder Gruppenalarm an gewählte Gruppen. Ohne Zuordnung wird jedes Stichwort unverändert als Auftrag angelegt; mit Zuordnung werden unbekannte Stichworte abgewiesen und stehen im Protokoll.
- Automatisch disponieren: aus (Standard) – der Auftrag wird nur angelegt, die Leitstelle disponiert. Ein – leitstelle.live alarmiert bei Aufträgen die Einheiten nach der AAO, nur per Push; SMS und Anruf bleiben der Leitstelle überlassen. Ist keine passende Einheit frei, bleibt es beim Anlegen.
- Testaufruf: prüft ein Beispiel für /auftraege oder /einsaetze gegen die Zuordnung und zeigt das Ziel, ohne etwas anzulegen.
In der Leitstelle erscheint die Meldung Extern eingegangen mit Quelle, Stichwort und Adresse – dringend, wenn das Stichwort eine AAO hat. Mit Übernehmen nehmen Sie sie wie jede Meldung an, Disponieren … öffnet den Auftrag zum Alarmieren. Der Auftrag trägt die Marke „über …“.
Webhook nach außen
Zugang in der Liste anklicken, rechts eine https-Adresse und die Ereignisse wählen. Beim ersten Speichern erscheint das Geheimnis für die Signatur. Testaufruf schickt eine Probemeldung; das Ergebnis steht danach im Protokoll. Webhooks enthalten keine Meldungstexte, Melder- oder Kontaktdaten. Übertragen werden immer Ort (Gemeinde), Nummern, Kennungen und Funkrufnamen. Unter Webhook-Daten schalten Sie zusätzlich Koordinaten und Adresse mitsenden und Namen mitsenden (Einsatz- und Einheitennamen) ein; beides ist standardmäßig aus, die Felder stehen dann leer im Webhook.
Mit dem Modul Schnittstellen (ab Professional) gibt es neben den Gruppenalarm-Ereignissen: Einsatz angelegt,
Einsatz beendet, Auftrag angelegt, Auftrag geschlossen und Status einer Einheit geändert.
Aufträge kommen ohne Meldungstext und ohne Meldenden. Jede Zustellung trägt die Header X-LL-Event und
X-LL-Signature (HMAC-SHA256 mit dem Geheimnis); eine fehlgeschlagene Zustellung wird bis zu viermal wiederholt (fünf Versuche)
und stehen im Protokoll.
Protokoll
Unter der Liste stehen die letzten 200 Aufrufe des gewählten Zugangs aus 30 Tagen: Zeit, Ergebnis (z. B. 201 angelegt, 200 Wiederholung, 422 fehlerhafte Angaben), das angelegte Objekt und der Inhalt gekürzt. Namen, Telefonnummern und Freitexte sind unkenntlich. Ältere Einträge löscht leitstelle.live automatisch.
Widerrufen
Zugang widerrufen sperrt den Schlüssel sofort; Webhooks werden nicht mehr gesendet. Der Eintrag bleibt zur Nachvollziehbarkeit in der Liste.
Alamos FE2 und DIVERA 24/7
Für diese beiden Systeme gibt es fertige Anbindungen mit fester Feldzuordnung (Zusatzmodul Schnittstellen FE2/DIVERA ab Professional, in Enterprise enthalten). Anleitungen: Alamos FE2 anbinden und DIVERA 24/7 anbinden.
