Mit dem Gruppenalarm erreichen Sie Personen, ohne dass ein Einsatz läuft – zum Beispiel für eine Personensuche, eine Verfügbarkeitsabfrage vor einem Unwetter oder eine Information an alle Helfer. Alarmiert wird nach Gruppen (frei zusammengestellt oder an eine Einheit gekoppelt) oder einzelnen Personen.
Stufen
- Alarm – Vollbild mit Alarmton, auch bei „Nicht stören“.
- Vorwarnung – Vollbild mit kürzerem Ton: Bereitschaft herstellen.
- Abfrage – Benachrichtigung mit kurzem Signal, beachtet „Nicht stören“.
- Information – stille Benachrichtigung.
Welche Arten es gibt (z. B. „Alarm Hochwasser“, „Verfügbarkeitsabfrage“) und welche Antworten möglich sind, legt Ihre Organisation fest. Übungen sind immer deutlich als ÜBUNG gekennzeichnet.
Kein Einsatzalarm
Gruppenalarme haben in allen Anwendungen eine eigene, violette Farbe und die Kennzeichnung „Gruppenalarm“. Ein laufender Einsatzalarm hat immer Vorrang: Ein Gruppenalarm wird erst signalisiert, wenn der Einsatzalarm beantwortet oder stummgeschaltet ist.
Zwei Bereiche in der Einsatz-App
Die Einsatz-App trennt Einsatz und Gruppenalarm in zwei Bereiche mit eigenem Menü. Oben wechseln Sie mit dem Umschalter Einsatz | Gruppenalarm; eine Zahl am Umschalter zeigt offene Alarme im anderen Bereich. Kommt ein Alarm, wechselt die App von selbst in den passenden Bereich.
Im Bereich Gruppenalarm stehen unter Alarme nur laufende Alarme. Beendete Alarme verschwinden dort und stehen unter Mehr → Verlauf (letzte 90 Tage).
Kanäle
Zuerst kommt die Benachrichtigung in der Einsatz-App. Antwortet jemand nicht, kann die Organisation automatisch weitere Kanäle nutzen: SMS, Anruf mit Tastenauswahl, E-Mail. SMS und Anrufe kosten Guthaben.
